Die neue Sporthalle Köndringen ist Teil eines Schulcampus im Teninger Ortsteil Köndringen. Sie bildet mit der bereits sanierten Nikolaus-Christian-Sander Grundschule, dem Sportfeld, der alten Schule, dem Haus der Musik und der derzeit neu entstehenden KiTa ein Ensemble um den zentralen Platz. So entsteht ein kleiner Campus als Ort für Gemeinschaft und Begegnung mit kulturellen und sportlichen Angeboten für alle Generationen.
Der Baukörper reagiert sensibel auf die topografischen Gegebenheiten und nutzt den bestehenden Höhenversprung zur harmonischen Einbindung in die Umgebung. Die untere Ebene des Hallenkörpers ist in Stahlbetonbauweise ausgeführt. Darauf aufbauend überspannt eine Stahlkonstruktion den zweiteilbaren Sportbereich.
Eine großzügige Verglasung an der Nordseite ermöglicht Einblicke vom Schulhof in das Hallengeschehen und schafft eine visuelle Verbindung zwischen Innen- und Außenraum.
Der Zugang erfolgt über ein Foyer mit Küchentheke. Ein großzügiger Wanddurchbruch eröffnet den Blick in die tieferliegende Halle. An der Längsseite der Halle ist eine Nebenraumspange angeordnet mit Umkleiden und Sanitärbereichen auf Eingangsebene. Der zur Halle offene Erschließungsgang dient zugleich als Zuschauerempore. Darunter sind die Geräteräume sowie weitere Nebenräume untergebracht. Sitznischen innerhalb der Halle bieten Platz für Mannschaften und Zuschauer.
Die Sporthalle Köndringen ist als Dreifeldsporthalle konzipiert, so dass mehrere Trainingseinheiten gleichzeitig stattfinden können. Ökologische Aspekte wie die öffenbaren Fenster zur Nachtauskühlung, Dachbegrünung und eine gute natürlichen Belichtung durch drei aufgesetzte Sheddächer, waren ebenfalls wichtige Aspekte der architektonischen Gestaltung.